Kartoffelbrot und Pflaumenmus

Ja, draußen ist es jetzt richtig usselig … nass und kalt und einfach brrrrrr.
So richtig vor die Tür mag ich da gar nicht gehen. Die beste Zeit also, um was Neues auszuprobieren. Und was ich schon immer mal gerne selbst machen wollte, ist Kartoffelbrot! Ich liebe diese saftige Stulle mit dick Butter drauf … und am allerliebsten hab ich es mit frischem Pflaumenmus, oder „Quetsche-Kraut“, wie man bei uns im Westerwald sagt. Diese Kombination finde ich unschlagbar und ich kann mich gar nicht satt dran essen.

Also habe ich mich auf die Suche nach einem tollen Rezept gemacht. Und weil ich frische Pflaumen aus Omas Garten gerade da hatte (und davon jede Menge) … wurden gleich zwei Träume auf einmal wahr. Was glaubt ihr, wie es hier gerochen hat?

Es war göttlich!

KARTOFFELBROT
mit PFLAUMENMUS


Easy-peasy „Quetsche-Kraut“

1200 g entsteinte Zwetschgen,
300g braunen Zucker und
einen guten „Schuss“ Zimt in einem großen Topf kochen lassen … oder für die, die einen Thermomix zu Hause haben gehts ganz einfach:
Alles rein in den Mixtopf und dann 40 min / Varoma / Stufe 2 einschalten. Am besten den Messbecher weglassen und den Kocheinsatz über ie Öffnung stellen, weil das Ganze heftig spritzt.
dann in sterilisierte Gläser füllen … oder am besten noch warm aufs Brot genießen!!


Für dieses leckere, obersaftige Kartoffelbrot habe ich ein original westerwälder Rezept gefunden.

Westerwälder Kartoffelbrot
8 mittelgroße Kartoffeln schälen und roh reiben. Dann mit
125 ml heißer Milch übergießen, verrühren und dann
125 ml kaltes Wasser dazu geben. Jetzt kommen
1 Würfel frische Hefe,
1,5 TL Salz,
1 Ei und
500 g Mehl dazu. Alles wird gut verrührt und dann an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen. Füllt den Teig jetzt in eine Form Eurer Wahl und lasst ihn noch einmal 20 min. gehen, bevor es bei 220 Grad für 20 min. in den Backofen geht. Jetzt reduziert ihr die Hitze auf 200 Grad und lasst es noch einmal 30 min. backen.

Lasst es Euch schmecken!!!!!

Liebste Grüße!

Euer Dinchen

 

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3 Kommentare

  1. Hallo Dinchen, SOS …. ich bin gerade am ausprobieren des Kartoffelbrotes und irgendwas ist schief gegangen. Von kneten bin ich weit weg, ich hab schon mehrmals Mehl und sogar Stärke nachgegeben, und komm immernoch nicht in Knetzustand. Nun ist mir die Masse auch noch übergelaufen, weil gehen tut es natürlich schon, hilfe …. und nun hab ich es auf sage und schreibe 3 Formen verteilt und alles in den Ofen geschoben und harre der Dinge, die da entstehen.
    Gibt es noch einen wertvollen Tip oder hab ich irgendwas übersehen ?
    Herzliche Grüße
    Nicole

    • Huhu, Nicole! Oje … das ist aber seltsam. Ich meine …. oftmals kommt es auf den Flüssigkeitsgehalt der Kartoffeln an … aber ich habs jetzt schon einige Male gemacht und es hat immer funktioniert.
      Herje … ärgerlich. Hmm … weiß jetzt auch gar nicht, wie ich Dir helfen kann?
      Vielleicht wirds ja doch noch was … und dann hast Du gleich 3 Brote … 🙂
      Ich drück Dir die Daumen! Melde dich mal, was es gegeben hat … ok?

      Liebe Grüße!!
      Dinchen

      • Guten Morgen Dinchen … also das positive zuerst: gerochen hat es wunderbar im ganzen Haus, hmh, lecker …. nun eher die nicht so tolle: die Masse war wohl leider viel zu flüssig, mir ist dann alles unten rein gebacken, ich hab alles noch länger drin gelassen, eben weil es nach den insg. 50 Minuten viel zu flüssig war und nun hab ich über Nacht alle drei Formen eingeweicht und werde heute den traurigen Rest entsorgen. Geschmacklich sehr lecker, aber zu „teigig“ zum essen.
        Keine Ahnung, was da schief gelaufen ist …. wobei ich auch zugeben muß, das ich nicht die größte Bäckerin bin, grins, mein Mann hat nur den Kopf geschüttelt und gemeint: „wieso probierst du es auch immer wieder ?!“.
        Wie gesagt, es hat herrlich gerochen und vielleicht probier ich es nochmal, sofern ich meine drei Backformen je wieder sauber bekomme 😉
        DANKE trotzdem für Dein Mitgefühl und einen schönen Tag
        Nicole

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